Rotlichtviertel New Orleans: Geschichte, Sicherheit & Tipps für Touristen 2026

Von · Gründer & Travel-Buddy-Experte

New Orleans, die Heimat des Jazz, der kreolischen Küche und einer unvergleichlichen Atmosphäre, fasziniert Besucher aus aller Welt. Doch hinter der Maskerade des Mardi Gras und den romantischen Balkonen des French Quarter verbirgt sich eine lange und oft verborgene Geschichte der Unterwelt und des Vergnügens, die die Stadt maßgeblich geprägt hat. Für Reisende, die sich über die glänzende Oberfläche hinauswagen und das authentische, vielschichtige New Orleans entdecken möchten, ist ein Verständnis dieser Aspekte unerlässlich. Insbesondere die Bereiche, die historisch mit Rotlichtmilieus oder heute mit dem pulsierenden Nightlife und der Adult-Entertainment-Szene in Verbindung gebracht werden, faszinieren viele.

Dieser Reiseführer von urlaubspartner.net beleuchtet die Entwicklung dieser Viertel, ihre Bedeutung für die Stadtgeschichte und was Touristen heute erwartet. Dabei geht es nicht um Werbung für Adult Services, sondern um eine kulturelle und historische Betrachtung, ergänzt durch praktische Sicherheitstipps. Die Erkundung der komplexen Geschichte und des pulsierenden Nachtlebens von New Orleans ist eine Erfahrung, die man am besten offen und respektvoll angeht. Ein Reisebegleiter von der "Travel Buddy Community" kann dabei eine wertvolle Unterstützung sein, um diese einzigartige Stadt gemeinsam zu entdecken und ihre vielfältigen Facetten sicher zu erleben.

Wir tauchen ein in die Vergangenheit und Gegenwart jener Ecken von New Orleans, die stets schon für ihre gewagten und oft transgressiven Unterhaltungsformen bekannt waren. Von den historischen Bordellen des Storyville-Viertels bis hin zu den heutigen Bars und Clubs des French Quarters – dieser Guide bietet einen Einblick in die Evolution des Vergnügens in einer Stadt, die das Prädikat „sündig“ mit Stolz trägt. Dabei legen wir besonderen Wert auf Sicherheit und den respektvollen Umgang mit lokalen Gegebenheiten, damit Ihr Aufenthalt in New Orleans unvergesslich wird.

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Die historische Entwicklung der Vergnügungsviertel in New Orleans

Die Geschichte der Rotlichtviertel in New Orleans ist tief in der urbanen Entwicklung der Stadt verwurzelt und eng mit ihrem Ruf als Hafenstadt und Melting Pot verbunden. Schon im 19. Jahrhundert zog New Orleans Seeleute, Einwanderer und Reisende an, die neben dem Handel auch nach Unterhaltung suchten. Dies führte zur Entstehung von Vierteln, in denen Glücksspiel, Alkohol und Prostitution florierten. Das bekannteste dieser Viertel war Storyville, das von 1897 bis 1917 existierte. Es war das einzige legalisierte Rotlichtviertel der USA und ein faszinierendes Experiment in der staatlichen Regulierung von Prostitution. Benannt nach Alderman Sidney Story, der das Dekret zur Legalisierung vorschlug, war Storyville geografisch von der restlichen Stadt abgegrenzt, um die Ausbreitung der Prostitution einzudämmen – ein Versuch, der nur bedingt erfolgreich war.

Storyville war nicht nur ein Ort der Prostitution, sondern auch ein Schmelztiegel der Kultur, insbesondere für die frühe Jazzmusik. Zahlreiche berühmte Jazzmusiker wie Jelly Roll Morton begannen ihre Karrieren in den Saloons und Bordellen von Storyville. Die "Blue Book"-Verzeichnisse listeten die Damen und ihre Etablissements auf, was heute wertvolle historische Dokumente darstellt. Die Schließung Storyvilles durch die US-Marine im Ersten Weltkrieg, die Angst vor Geschlechtskrankheiten unter den Soldaten hatte, beendete diese Ära. Viele der Gebäude wurden später abgerissen, um Platz für das Iberville-Wohnprojekt zu schaffen. Trotzdem prägt die Erinnerung an Storyville bis heute das Image von New Orleans und seine Verbindung zu einer freizügigen Vergangenheit. Die heutige Szene des Adult Entertainment konzentriert sich hauptsächlich auf bestimmte Bereiche des French Quarter, die diese historische Tradition auf andere Weise fortführen.

Lokalisierung und Erkundung: Wo sich das moderne Nightlife-Zentrum befindet

Während das historische Storyville nicht mehr existiert, hat sich das Zentrum des modernen Nightlife und Adult Entertainment in New Orleans hauptsächlich im French Quarter konzentriert. Insbesondere die Bourbon Street und die angrenzenden Bereiche sind die neuralgischen Punkte für schillernde Bars, Musikclubs und Striplokale. Die Bourbon Street verläuft von der Canal Street im Süden bis zur Esplanade Avenue im Norden und ist bekannt für ihre bunte, oft laute Atmosphäre. Obwohl sie tagsüber relativ ruhig ist und historische Architektur zeigt, verwandelt sie sich nachts in ein pulsierendes Zentrum mit Neonlichtern und Musik, die aus jeder Tür strömt.

Angrenzende Straßen wie die dauphine Street und Royal Street bieten zwar auch Unterhaltung, sind aber in der Regel etwas ruhiger und beherbergen eher gehobene Bars, Kunstgalerien und Restaurants. Das Adult Entertainment im French Quarter konzentriert sich hauptsächlich auf bestimmte Abschnitte der Bourbon Street, insbesondere zwischen der Iberville Street und der St. Philip Street. Hier finden sich die meisten Striplokale, Burlesque-Clubs und schlüpfrigen Souvenirläden. Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht das gesamte French Quarter ein Adult Entertainment-Viertel ist. Viele Teile sind absolut familienfreundlich und bieten historische Sehenswürdigkeiten, charmante Geschäfte und ausgezeichnete Restaurants. Die Übergänge sind jedoch fließend, und Touristen sollten sich bewusst sein, dass sie in manchen Ecken auf gewagtere Angebote stoßen könnten.

Zur Orientierung: Nördlich der St. Ann Street wird die Bourbon Street tendenziell ruhiger und weniger auf Adult Entertainment ausgerichtet. Im Vergleich zum historischen Storyville ist die heutige Situation weniger zentralisiert und integrierter in das allgemeine touristische Angebot des French Quarter. Besucher können diese Bereiche problemlos durchqueren und müssen sich nicht auf das Adult Entertainment einlassen, um die einzigartige Atmosphäre zu erleben.

  • Bourbon Street

    📍 French Quarter

    Die berühmteste Straße für Nightlife in New Orleans mit einer Mischung aus Bars, Clubs und Unterhaltung.

  • Royal Street

    📍 French Quarter

    Ruhiger als die Bourbon Street, bekannt für Kunstgalerien, Antiquitätenläden und gehobene Restaurants.

  • Dauphine Street

    📍 French Quarter

    Parallel zur Bourbon Street, bietet eine Mischung aus historischen Gebäuden, Bars und Lokalen, oft etwas entspannter.

Was Touristen auf einem Spaziergang sehen und erleben

Ein Spaziergang durch die Bourbon Street bei Nacht ist ein unvergessliches Erlebnis für jeden New-Orleans-Besucher, selbst wenn man sich nicht für das Adult Entertainment interessiert. Die Architektur ist typisch für das French Quarter mit ihren gusseisernen Balkonen und farbenfrohen Fassaden, die jedoch unter dem Glanz der Neonlichter und Reklametafeln oft weniger zur Geltung kommen. Überall strömt Live-Musik aus den Türen – von Jazz und Blues bis hin zu modernen Pop-Coverbands. Die Luft ist erfüllt von den Gerüchen von Beignets, gebratenem Essen und Alkohol, oft vermischt mit dem süßlichen Duft von Zuckerwatte und einer leicht feuchten Tropenluft.

Besonders auffällig sind die "Hand Grenade"-Getränke des Tropical Isle oder die "Hurricane"-Cocktails von Pat O’Brien’s, die oft in auffälligen Gläsern serviert und offen auf der Straße getrunken werden dürfen, dank der lockeren Gesetze zur öffentlichen Trinkfreudigkeit in New Orleans. Viele Touristen tragen "Bead Necklaces" (Perlenketten), die sie bei Paraden oder in Bars als Ausdruck der guten Laune erhalten. Neben den allgemeinen Party-Bars gibt es eine Reihe von Striplokalen und Cabarets, die mit großen, oft provokanten Neonreklamen auf sich aufmerksam machen. Die Atmosphäre ist ausgelassen und oft übermütig.

Interessant ist auch die Nähe zu kulturellen und historischen Wahrzeichen. Nur wenige Blocks entfernt findet man die majestätische St. Louis Cathedral am Jackson Square, eines der bekanntesten Symbole der Stadt, oder das historische Le Petit Théâtre. Diese Kontraste machen den Reiz von New Orleans aus: Geschichte und ausgelassenes Vergnügen existieren oft Seite an Seite. Es gibt auch historische "Saloon Museums" oder Orte, die die Geschichte des Voodoo oder der Prostitution im Kontext der Stadtgeschichte aufgreifen, ohne selbst Adult Entertainment zu sein.

  • Tropical Isle Original

    4.2
    📍 600 Bourbon St, French Quarter· €€

    Bekannt für das charakteristische "Hand Grenade"-Getränk, ein Muss für Feiernde auf der Bourbon Street.

  • Pat O'Brien's Bar

    4.5
    📍 718 St Peter St, French Quarter· €€

    Berühmt für die "Hurricane"-Cocktails und die duellierenden Pianos, ein klassisches New Orleans Erlebnis.

  • St. Louis Cathedral

    📍 615 Pere Antoine Alley, French Quarter

    Die älteste durchgehend genutzte Kathedrale in den Vereinigten Staaten, ein architektonisches Juwel am Jackson Square.

Rechtlicher und kultureller Kontext der Adult Entertainment Szene

Die rechtliche Situation im Zusammenhang mit Adult Entertainment in New Orleans ist komplexer, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Während Prostitution im US-Bundesstaat Louisiana illegal ist und die Gesetze in New Orleans streng durchgesetzt werden, gibt es in der Stadt eine lange Tradition der Toleranz gegenüber bestimmten Formen von Adult Entertainment. Striptease und Lap Dance sind in lizenzierten Einrichtungen legal, solange sie bestimmte Vorschriften einhalten. Diese Vorschriften umfassen oft Bestimmungen bezüglich des Abstands zwischen Künstlern und Gästen, der Nacktheit und des Alkoholausschanks.

Das French Quarter, insbesondere die Bourbon Street, ist für seine offene Haltung gegenüber öffentlichen Trunkenheit und ausgelassenem Verhalten bekannt. Die Möglichkeit, Alkoholglasbehälter auf der Straße zu tragen, trägt zur entspannten und partylastigen Atmosphäre bei. Die Stadtverwaltung versucht, ein Gleichgewicht zwischen der Wahrung der öffentlichen Ordnung und der Bewahrung des einzigartigen Charakters von New Orleans – einschließlich seines Rufes als Ort des Vergnügens – zu finden. Dies führt zu einer Art informellem "Live-and-let-live"-Ansatz, der oft von Touristen und Einheimischen gleichermaßen geschätzt wird.

Einheimische haben oft eine differenzierte Sicht auf die Bourbon Street. Für viele ist sie ein notwendiges Übel, das Touristen anzieht und Einnahmen generiert, aber nicht unbedingt die "echte" Seele der Stadt widerspiegelt. Sie meiden die belebtesten Abschnitte am Wochenende und ziehen ruhigere Viertel wie den Faubourg Marigny oder Bywater vor, wenn sie ausgehen. Dennoch ist der Einfluss der Geschichte des Vergnügens auf die kulturelle Identität der Stadt unbestreitbar. New Orleans war schon immer eine Stadt, die ihre eigenen Regeln schuf oder zumindest interpretierte, und dies spiegelt sich auch in ihrer Haltung zu Erwachsenenunterhaltung wider.

Warum die Viertel zu Touristenzielen wurden: Führungen und Museen

Die Vergangenheit der Vergnügungsviertel und die heutige Atmosphäre der Bourbon Street haben sich zu einem festen Bestandteil des touristischen Angebots von New Orleans entwickelt. Touristen sind oft fasziniert von der Geschichte Storyvilles und den Geschichten der Jazzmusiker, die dort ihre Karrieren begannen. Es gibt eine Reihe von Walking Tours, die sich explizit mit der Geschichte der Prostitution, des Jazz und der Kriminalität in New Orleans auseinandersetzen, oft mit einem Fokus auf das French Quarter und seine Verborgenheiten. Diese Führungen bieten einen faszinierenden Einblick in die sozialen und kulturellen Dynamiken, die die Stadt geformt haben, und beleuchten oft den Zusammenhang zwischen Musik, Verbrechen und Vergnügen.

Einige Museen und Galerien greifen diese Themen ebenfalls auf. Das Historic New Orleans Collection Museum beispielsweise bietet Ausstellungen zur Stadtgeschichte, die auch die Ära von Storyville umfassen und Originaldokumente wie die "Blue Books" zeigen. Daneben gibt es kleinere private Sammlungen oder thematische Geschäfte, die sich der Voodoo-Geschichte oder historischen Kuriositäten widmen, die oft mit der freizügigen Seite der Stadt assoziiert werden. Diese Angebote ermöglichen es Reisenden, die historische und kulturelle Bedeutung dieser Bereiche zu erkunden, ohne selbst an Adult Entertainment teilhaben zu müssen.

Die touristische Anziehungskraft dieser Viertel liegt darin begründet, dass sie eine Seite von New Orleans zeigen, die gleichermaßen schockierend, faszinierend und authentisch ist. Es ist die Geschichte einer Stadt, die sich nie gescheut hat, unkonventionell zu sein und die Extreme des menschlichen Verhaltens zu umarmen. Diese Mischung aus Geschichte, Kultur und dem Hauch des Verbotenen macht New Orleans zu einem einzigartigen Reiseziel, das man mit einem Travel Buddy von urlaubspartner.net wunderbar gemeinsam erkunden kann, um die Eindrücke zu teilen und zu verarbeiten.

  • Historic New Orleans Collection

    4.7
    📍 520 Royal St, French Quarter·

    Ein umfassendes Museum, das die Kunst und Geschichte Louisianas bewahrt, oft mit Ausstellungen zur Geschichte von Storyville.

  • French Quarter Phantoms Ghost Tours

    4.8
    📍 713 St Peter St, French Quarter· €€

    Bietet thematische Spaziergänge, die oft die dunklere Seite der Stadtgeschichte, einschliesslich Skandale und Geheimnisse, beleuchten.

Verhaltenstipps: Was tun und was vermeiden Touristen?

Um das French Quarter und seine belebteren Zonen respektvoll und sicher zu erleben, gibt es einige wichtige Verhaltensregeln. Zuerst und am wichtigsten: Respektieren Sie die Privatsphäre. Fotografieren Sie keine Künstler oder Mitarbeiter von Adult Entertainment-Einrichtungen, es sei denn, Sie haben deren ausdrückliche Erlaubnis. Viele dieser Personen möchten nicht fotografiert werden, und ein Verstoß kann zu Problemen führen. Vermeiden Sie jegliche Form von Belästigung, sei es verbal oder physisch; dies ist nicht nur unhöflich, sondern kann auch strafrechtliche Konsequenzen haben. Halten Sie sich an die örtlichen Gesetze und Vorschriften, insbesondere in Bezug auf Alkohol und offenes Trinken. Obwohl das Trinken auf der Straße in New Orleans erlaubt ist, gibt es immer noch Grenzen und Bereiche, in denen es nicht geduldet wird oder als übermäßig angesehen werden könnte.

Was Sie tun sollten: Seien Sie offen für die einzigartige Atmosphäre, die New Orleans zu bieten hat. Genießen Sie die Live-Musik, probieren Sie die lokalen Getränke und lassen Sie sich von der Energie der Stadt mitreißen. Es ist völlig in Ordnung, die Bourbon Street einfach nur zu durchqueren und die Menschen zu beobachten, ohne in eine der Adult Entertainment-Einrichtungen einzutreten. Unterhalten Sie sich mit den Einheimischen, die oft bereit sind, Geschichten und Empfehlungen zu teilen, aber respektieren Sie, wenn sie die Unterhaltung mit Touristen meiden. Achten Sie auf Ihr Umfeld und lassen Sie Wertgegenstände nicht unbeaufsichtigt. Wenn Sie sich unwohl fühlen oder eine Situation unangenehm wird, verlassen Sie den Bereich unauffällig.

Im Allgemeinen sollten Sie Ihr Urteilsvermögen einsetzen. Wie in jeder belebten Touristengegend gibt es auch hier Betrüger oder überteuerte Angebote. Vorsicht ist geboten, wenn Fremde Ihnen aggressiv Angebote machen oder Sie in bestimmte Lokale ziehen wollen. Ein klares "No, thank you" und Weitergehen sind oft die beste Reaktion. Bleiben Sie in gut beleuchteten Bereichen und, wenn möglich, in Begleitung.

Sicherheitstipps für Alleinreisende und Frauen

Für Alleinreisende, insbesondere Frauen, ist das Bewusstsein für die eigene Sicherheit in New Orleans von größter Bedeutung, besonders in den belebteren Nachtvierteln. Es wird dringend empfohlen, sich hauptsächlich auf den gut beleuchteten Hauptstraßen des French Quarters zu bewegen, wie der Bourbon Street, Royal Street oder Decatur Street. Meiden Sie abgelegene Gassen und schlecht beleuchtete Bereiche, besonders nach Einbruch der Dunkelheit. Die Kriminalitätsrate kann in einigen Teilen der Stadt höher sein, und es ist immer sicherer, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Das Mitführen unnötiger Wertsachen sollte vermieden werden, und halten Sie Ihre Geldbörse oder Tasche stets fest am Körper.

In New Orleans gibt es viele Betrüger und Taschendiebe, die in überfüllten Bereichen aktiv sind. Seien Sie wachsam, wenn Sie angesprochen werden oder sich in Menschenmengen befinden. Achten Sie auf sogenannte "Scam Bars" oder "Bait-and-Switch"-Angebote, bei denen unrealistisch günstige Getränkepreise locken, die sich dann als viel teurer herausstellen oder zu horrenden Rechnungen führen. Vertrauen Sie Ihrem Instinkt: Wenn sich eine Situation oder ein Angebot komisch anfühlt, ist es das wahrscheinlich auch. Ein zuverlässiger Weg, um sich sicherer zu fühlen, ist die Nutzung von offiziellen Taxis oder Ride-Sharing-Diensten wie Uber oder Lyft, insbesondere wenn Sie nachts unterwegs sind und Alkohol konsumiert haben. Vereinbaren Sie Fahrten von offiziellen Haltestellen oder über die Apps.

Es ist ratsam, Ihre Hotelinformationen und wichtige Notrufnummern griffbereit zu haben. Informieren Sie Freunde oder Familie über Ihre Pläne. Und erwägen Sie die Reise mit einem "Travel Buddy" von urlaubspartner.net – eine Begleitung kann das Sicherheitsgefühl erheblich steigern und macht das Erkunden der Stadt noch angenehmer. Es ist wichtig, immer hydriert zu bleiben, besonders bei heißem Wetter und Alkoholkonsum, und auf Ihre Getränke aufzupassen. Das Ziel ist es, die faszinierende Kultur von New Orleans sicher und unbeschwert zu genießen.

Empfehlenswerte Restaurants, Bars und Cafés abseits des Trubels

Nach der Hektik der Bourbon Street sehnt sich mancher Tourist nach ruhigeren, authentischeren Erlebnissen. New Orleans bietet eine Fülle hervorragender gastronomischer Angebote, die man in entspannterer Atmosphäre genießen kann. Für traditionelle kreolische Küche ist Commander's Palace im Garden District eine Legende, bekannt für seine gehobene Küche und den berühmten Jazz Brunch. Wer etwas Ungezwungeneres sucht, findet im Cafe Du Monde nahe des Jackson Square die obligatorischen Beignets und Chicorée-Kaffee – eine Institution, die 24 Stunden geöffnet ist. Das Gumbo Shop im French Quarter serviert authentische kreolische Gerichte in einem charmanten Ambiente und ist ideal für ein klassisches Abendessen

Abseits der Touristenpfade bieten Viertel wie Faubourg Marigny und Bywater eine lebendigere, lokalere Bar- und Restaurantszene. Hier finden sich oft kleine, unabhängige Lokale mit exzellenter Live-Musik und entspanntem Flair. Zum Beispiel ist The Spotted Cat Music Club auf der Frenchmen Street ein Muss für Jazzliebhaber, die eine authentischere Atmosphäre als auf der Bourbon Street suchen. Auch die Bar Tonique im French Quarter ist eine ausgezeichnete Wahl für handwerklich hergestellte Cocktails in einer stilvollen Umgebung, weit entfernt vom Rummel.

Für einen gemütlichen Kaffee oder ein leichtes Frühstück abseits des Trubels empfiehlt sich das Croissant d'Or Patisserie, ebenfalls im French Quarter, das französische Gebäck in einem historischen Gebäude anbietet. Diese Orte ermöglichen es Ihnen, die kulinarische und musikalische Seele von New Orleans in einem angenehmen Rahmen zu erleben und sind perfekte Anlaufstellen, um die einzigartige Gastfreundschaft der Stadt zu genießen und vielleicht sogar andere Reisende oder Einheimische kennenzulernen.

  • Commander's Palace

    4.7
    📍 1403 Washington Ave, Garden District· €€€€

    Eine Ikone der Haute Cuisine in New Orleans, bekannt für kreolische Speisen und Jazz Brunch.

  • Cafe Du Monde

    4.6
    📍 800 Decatur St, French Quarter·

    Berühmt für Beignets und Chicorée-Kaffee, ein Muss für jeden New Orleans Besuch.

  • The Gumbo Shop

    4.4
    📍 630 St Peter St, French Quarter· €€

    Serviert authentische kreolische und Cajun-Gerichte in einem historischen Gebäude.

  • The Spotted Cat Music Club

    4.7
    📍 623 Frenchmen St, Faubourg Marigny· €€

    Ein Top-Spot für authentischen Live-Jazz und Blues, abseits der touristischen Massen der Bourbon Street.

  • Bar Tonique

    4.6
    📍 820 N Rampart St, French Quarter· €€

    Eine renommierte Cocktailbar, bekannt für ihre handwerklich gemixten Drinks und entspannte Atmosphäre.

Empfohlene Rundgänge und historische Museen

Um die vielschichtige Geschichte von New Orleans zu verstehen, sind geführte Touren und Museumsbesuche unerlässlich. Sie bieten nicht nur einen tieferen Einblick, sondern auch eine sichere und strukturierte Möglichkeit, die Stadt und ihre Vergangenheit zu erkunden. Eine besonders empfehlenswerte Tour, die sich explizit mit der Geschichte des Vergnügens und der Unterwelt befasst, ist die "Storyville Walking Tour". Diese Touren konzentrieren sich auf die ehemaligen Standorte des legendären Rotlichtviertels und erzählen von den Persönlichkeiten, der Musik und den sozialen Bedingungen jener Zeit, oft mit Anekdoten und historischen Fotos.

Das The Historic New Orleans Collection Museum ist ein hervorragender Ausgangspunkt für das Studium der Stadtgeschichte. Es bietet nicht nur Dauerausstellungen, sondern auch wechselnde Schauen, die oft die dunkleren oder weniger bekannten Aspekte der Stadt beleuchten. Hier können Besucher Originaldokumente einsehen, die die Geschichte von Storyville und die Entwicklung des Jazz dokumentieren. Eine weitere interessante und etwas unkonventionellere Möglichkeit ist der Besuch des Pharmacy Museum, das Einblicke in die medizinische Geschichte der Stadt gibt, die oft eng mit Aberglauben und obskuren Praktiken verbunden war.

Für diejenigen, die sich für die Voodoo-Kultur und ihre Verbindung zur Stadt interessieren, gibt es auch spezialisierte Voodoo-Rundgänge, die einige der historischen Geschäfte und Stätten im French Quarter besuchen. Diese Touren bieten oft einen Kontext zu den mystischeren Elementen der New Orleanser Kultur, die von Außenstehenden oft missverstanden werden. Eine geführte Tour kann auch eine gute Möglichkeit sein, sich mit der Stadt vertraut zu machen, bevor man sich alleine auf Erkundungstour begibt, und bietet einen sicheren Rahmen. Viele dieser Touren können auch mit einem "Travel Buddy" gebucht werden, um die Erlebnisse zu teilen und gemeinsame Entdeckungen zu machen.

  • Storyville Walking Tour (verschiedene Anbieter)

    📍 French Quarter

    Geführte Touren, die sich auf die historische Bedeutung und die Geschichten des ehemaligen Storyville-Viertels konzentrieren.

  • The Historic New Orleans Collection

    4.7
    📍 520 Royal St, French Quarter·

    Ein Muss für Geschichtsinteressierte, mit umfassenden Ausstellungen zur kulturellen Entwicklung von New Orleans.

  • New Orleans Pharmacy Museum

    4.5
    📍 514 Chartres St, French Quarter·

    Ein faszinierendes Museum, das die Entwicklung der Medizin und Pharmazie in New Orleans darstellt.

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Häufige Fragen

Gibt es ein Rotlichtviertel in New Orleans, das Touristen besuchen sollten?
New Orleans hat kein offiziell ausgewiesenes Rotlichtviertel im klassischen Sinne mehr, wie es das historische Storyville war. Das Zentrum des modernen Nightlife und Adult Entertainment konzentriert sich hauptsächlich auf die Bourbon Street im French Quarter, insbesondere zwischen der Iberville Street und der St. Philip Street, wo sich viele Bars und Striplokale befinden. Touristen können diese Bereiche sicher erkunden, sollten jedoch die gängigen Sicherheitshinweise beachten und sich auf ein lebhaftes, oft lautes Ambiente einstellen.
Ist die Bourbon Street nachts sicher für Touristen?
Die Bourbon Street ist nachts extrem belebt und gut beleuchtet, was ein gewisses Maß an Sicherheit bietet. Dennoch gibt es, wie in jeder großen Partymeile, ein erhöhtes Risiko für Taschendiebstahl, Betrügereien und alkoholbedingte Zwischenfälle. Es wird empfohlen, in Gruppen zu bleiben, Wertsachen sicher zu verwahren und auf unseriöse Angebote zu verzichten. Allgemeine Vorsicht und Bewusstsein für die Umgebung sind hier angebracht.
Was ist der Unterschied zwischen dem historischen Storyville und der heutigen Bourbon Street?
Storyville war ein offiziell legalisiertes Rotlichtviertel von 1897 bis 1917, das speziell für Prostitution und Glücksspiel eingerichtet wurde und eng mit der Ära des frühen Jazz verbunden war. Die heutige Bourbon Street ist kein legalisiertes Rotlichtviertel, sondern eine touristische Vergnügungsmeile mit einer Mischung aus Bars, Restaurants, Live-Musik und lizenzierten Adult Entertainment-Einrichtungen (z.B. Striplokale), die unter strikterer Regulierung stehen als die Etablissements von Storyville.
Kann ich in New Orleans Alkohol auf der Straße trinken?
Ja, in New Orleans ist es legal, Alkohol in offenen Behältern auf der Straße zu trinken, solange es sich nicht um Glasflaschen handelt. Dies trägt zur freien und ausgelassenen Atmosphäre der Stadt bei, insbesondere im French Quarter. Viele Bars bieten Getränke 'to go' in Plastikbechern an. Dennoch sollte man dies verantwortungsvoll handhaben und nicht übertreiben.
Gibt es Museen oder Touren, die die Geschichte von Storyville beleuchten?
Ja, es gibt mehrere geführte Walking Tours, die sich explizit mit der Geschichte von Storyville und der Entwicklung des Jazz in New Orleans befassen. Auch das Historic New Orleans Collection Museum bietet Ausstellungen und Dokumente zur Stadtgeschichte, einschließlich der Storyville-Ära. Diese Angebote ermöglichen einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit der Stadt, ohne direkt mit der heutigen Adult Entertainment-Szene in Berührung zu kommen.
Welche anderen Viertel in New Orleans bieten gutes Nightlife abseits der Bourbon Street?
Für ein authentischeres Nightlife-Erlebnis abseits des touristischen Trubels der Bourbon Street sind das Faubourg Marigny und Bywater sehr zu empfehlen. Insbesondere die Frenchmen Street im Faubourg Marigny ist berühmt für ihre zahlreichen Jazz- und Bluesclubs mit Live-Musik und lockerer Atmosphäre, die bei Einheimischen und Kennern beliebt sind.
Worauf sollte ich achten, um Betrügereien oder Abzocke in Bars zu vermeiden?
Seien Sie misstrauisch bei Angeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein, oder wenn Sie aggressiv in eine Bar gelockt werden. Achten Sie auf versteckte Gebühren oder exorbitante Preise, die erst auf der Rechnung erscheinen. Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl und verlassen Sie ein Lokal, wenn es sich merkwürdig anfühlt. Bleiben Sie bei etablierten und gut bewerteten Bars, und fragen Sie im Zweifelsfall nach Preislisten, bevor Sie bestellen.
Sollte ich in New Orleans Fotos auf der Straße machen?
Generell ist Fotografieren in New Orleans in öffentlichen Bereichen erlaubt und erwünscht, um die Schönheit festzuhalten. Allerdings sollten Sie strikt darauf verzichten, Personen, insbesondere Künstler oder Mitarbeiter von Adult Entertainment-Einrichtungen, ohne deren ausdrückliche Erlaubnis zu fotografieren. Das Fotografieren von zufälligen Passanten ohne Zustimmung kann ebenfalls als unhöflich empfunden werden und zu Problemen führen. Respektieren Sie die Privatsphäre anderer.
Ist es sicher, nachts alleine durch das French Quarter zu laufen?
Alleine durch das French Quarter zu laufen kann eine besondere Erfahrung sein, aber nachts ist Vorsicht geboten. Bleiben Sie auf gut beleuchteten, belebten Straßen. Meiden Sie dunkle Gassen und gehen Sie niemals durch unbekannte Bereiche. Offizielle Taxis oder Ride-Sharing-Dienste sind eine sicherere Option, wenn Sie sich unsicher fühlen oder weite Strecken zurücklegen müssen. Es ist immer ratsamer, in Begleitung zu sein, wenn man nachts unterwegs ist.
Welche kulinarischen Spezialitäten sollte ich im French Quarter unbedingt probieren?
Im French Quarter sollten Sie unbedingt die Beignets mit Chicorée-Kaffee im Cafe Du Monde probieren. Weitere Must-tries sind ein Gumbo, Jambalaya und Po'boys (Sandwiches) in authentischen kreolischen Restaurants. Für Liebhaber von Süßem bieten sich Pralinen und Bread Pudding an. Viele Bars servieren auch klassische New Orleans Cocktails wie den Sazerac oder Hurricane.